“Ohne Rom in die Zukunft!” – Über 4000 bei Freiheitsmarsch in Bozen

Ein machtvolles Zeichen setzten am Samstag zwischen 4000 und 5000 freiheitsstrebende Südtiroler beim sogenannten Freiheitsmarsch in Bozen. Unter den Teilnehmern befanden sich sehr viele junge Tiroler in Tracht, die zu dem Marsch unter dem Motto „Ohne Rom in die Zukunft” seit Wochen im Internet aufriefen. Neben Menschen aus den verschiedensten Südtiroler Bezirken beteiligten sich am Marsch auch Abordnungen aus Tirol, dem Trentino und der Separatistenbewegung „Liga Veneta”.

 

Ab 19 Uhr versammeln sich die Teilnehmer auf dem Grieser Platz in Bozen, es werden zahlreiche Transparente präsentiert, auf denen beispielsweise „Ohne Rom in die Zukunft” oder „Mut zur Bekenntnis” gefordert wird. Unter der Führung der drei Landeskommandanten beginnt gegen 20 Uhr unter Fackelschein der Freiheitsmarsch, an dem sich immer mehr Patrioten anschließen. Der drei Kilometer lange Marsch führt die Teilnehmer zunächst zur „Prinz-Eugen-Allee”, wo im Regierungskommissariat dem höchsten Vertreter Roms in Südtirol das sogenannte „Freiheitsmanifest” übergeben werden soll. In diesem heißt es u.a.:

 

93 Jahre nach der gewaltsamen Abtrennung unserer Heimat vom Vaterland Österreich wollen wir uns die Forderung unserer Vorfahren zu eigen machen und der Welt zurufen: Es ist unser Wunsch und Wille, dass unser Heimatland Südtirol, das aus sprachlichen, kulturellen und historischen Gesichtspunkten nicht dem italienischem Kulturraum angehört, über seine Zukunft selbst entscheidet. Durch einen internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, (…) ist das Recht auf Selbstbestimmung eindeutig festgeschrieben. (…) Wir fordern deshalb die Unabhängigkeit und Freiheit und den Südtiroler Landtag dazu auf, alles notwendige in die Wege zu leiten

Die Schützen treffen jedoch auf geschlossene Tore, der Regierungskommissionär verweigert einen Empfang. Unter Trommelwirbel und im Fackelschein marschieren die Teilnehmer, laut Veranstalter inzwischen ca. 6000, durch die Bozener Altstadt. Am Straßenrand auf der gesamten Strecke stehen viele Zuschauer, die den Demonstranten applaudieren und ihre Sympathie mit den Freiheitskämpfern bekunden. Der Abschluss des Marsches fand am Landhausplatz statt, wo die Politiker Südtirols aufgefordert wurden, unverzüglich alles Notwendige in die Wege zu leiten, um die Loslösung Südtirols von Italien zu erlangen.

Als Signal für das 21. Jahrhundert und Beginn eines neuen politischen Abschnitts bewertete der Bundesgeschäftsführer des Südtiroler Schützenbundes den Freiheitsmarsch mit tausenden Teilnehmern. Er betonte in seinen Abschlussworten:

Gewählte Volksvertreter, nehmt ihn auf, diesen neuen Zeitgeist. Geschichte schreiben jene, die aufstehen und zukunftsweisende Entscheidungen treffen. Jene, die sitzen bleiben, die wird man vergessen!

Der Geschäftsführer der Südtiroler Freiheit bezeichnete die Demonstration als „beeindruckendes und eindeutiges Signal der Bevölkerung”. Weiter erklärte er: „Es war dies die größte Kundgebung der letzten Jahrzehnte in Südtirol, deren Wirkung nicht ausbleiben wird. Mit diesem Freiheitsmarsch wurden die Weichen für eine Zukunft ohne Italien gestellt.”

Abschließend kann gesagt werden, dass die Demonstration ihre Wirkung nicht verfehlt hat. Tausende Patrioten zogen die Straßen Bozens und verliehen ihren Forderungen nach Freiheit Nachdruck. Es bleibt abzuwarten, ob von Seiten der Politik hinsichtlich der Loslösung Südtirols vom italienischen Staat Taten folgen werden. Jedenfalls wird die nächste Großdemonstration bei etwaiger Untätigkeit der Politiker nicht lange auf sich warten lassen, so der Südtiroler Schützenbund.

Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht sowie eine Bildergalerie findet ihr auf der Seite des Südtiroler Schützenbundes

 

Quelle: Freies Netz Süd

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