Planung eines Asylantenheimes in Reichersberg (Bezirk Ried im Innkreis)

In Reichersberg möchten das Land OÖ und die Caritas eine Unterbringungsmöglichkeit zur Grundversorgung für 20 bis 25 Asylwerber einrichten.

Das Gebäude, das in den 1970-er Jahren errichtet wurde, steht seit mehreren Jahren leer. Juristisch gesehen habe die Gemeinde nur wenig Möglichkeiten, das Asylantenheim zu verhindern. Öttl: „Baurechtlich oder Raumordnungstechnisch gesehen, sind uns als Gemeinde die Hände gebunden. Das Gebäude ist in Besitz eines Deutschen. Dem ist es natürlich egal, wer der Käufer oder Mieter seines Objektes ist.“ Die Bevölkerung in Reichersberg ist verunsichert.

Laut Bürgermeister Öttl sind die Befürchtungen der Reichersberger groß. „Wir sind eine idyllische Gemeinde, wo das Zusammenleben sehr gut funktioniert. 

Die Einwohner befürchten, dass durch dieses Projekt die Stimmung in der Gemeinde kippen könnte.

 

Gemeinde wehrt sich gegen Asylantenheim!!!

Die Gemeindeverantwortlichen stellen sich hinter die Bevölkerung – auf dem Rechtsweg soll das Asylantenheim verhindert werden !

Gegen eine in Reichersberg geplante Unterkunft für Asylwerber will die Gemeinde nun rechtlich vorgehen. Die breite Unterstützung der Bevölkerung ist Bürgermeister Bernhard Öttl sicher.

Bei der Vorstellung der geplanten Unterkunft für Asylwerber in der Turnhalle der Volksschule Reichersberg. Über 250 Reichersberger waren gekommen, um sich vor Ort genauer informieren zu lassen. Wie nicht anders zu erwarten, war die überwiegende Mehrheit auf der Seite der Gemeindeverantwortlichen, die sich bereits zwei Tage vorher einstimmig gegen das Projekt ausgesprochen hatten. „Wir werden versuchen, die Unterkunft für Asylwerber zu verhindern“, betonte Bürgermeister Bernhard Öttl unter tosendem Applaus der Besucher.

Abschließend sagte Bürgermeister Bernhard Öttl: „Wir werden alles dafür tun, dass wir es verhindern können!

Derzeit sind in Oberösterreich rund 1850 Asylwerber in insgesamt 52 Quartieren untergebracht. Um die geforderte Quote zu erfüllen, muss Oberösterreich in der nächsten Zeit rund 250 Asylwerber aufnehmen.  Erwachsene Asylwerber erhalten ein Lebensmittelgeld von 150 Euro monatlich. Kinder 110 Euro.

Hier sieht man einen der seltenen fälle das sich ein couragierter Bürgermeister für die Interessen seiner Bürger einsetzt und sie auch öffentlich vertritt und sich nicht von irgendwelchen Gutmenschen wie der Caritas in sein Handeln rein reden lässt! Wir sagen Hut ab Herr Öttl!

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