Asylmissbrauch, Erpressung, Illegaler Aufenthalt so bekommt man in Österreich das Bleiberecht!

Beginnen wir am Anfang: Der Vater reist illegal ein, holt illegal seine Familie ins Land, deren Asylantrag wird abgelehnt und es kommt zu einem jahrelangen Rechtstreit. So weit so normal, geschieht oft. Und wie es so oft ist, zeigen alle Kontrahenten ein ums andere mal, dass der Mensch nicht zu kreativen, aber logischen und vor allem für alle am Ende erfolgreichen Lösungen fähig ist.

Langer Kampf gegen Abschiebung

Arigona Zogaj war vor viereinhalb Jahren untergetaucht, um ihrer Abschiebung zu entgehen – seither kämpften sie und ihre Familie um den Aufenthalt in Österreich.

26. September 2007: Die Polizei holt die Familie zur Abschiebung ab, Arigona verschwindet. Die Mutter darf für die Suche nach der 15-Jährigen in Österreich bleiben. Kurze Zeit später tauchen ein Brief und dann ein Video von Arigona auf, sie droht mit Selbstmord. Am 10. Oktober wird Arigonas Aufenthalt bei Pfarrer Josef Friedl bekannt.

Juni 2008: Arigona und Nurie Zogaj werden schriftlich aufgefordert, zu Ferienbeginn das Land zu verlassen. Ein psychiatrisches Gutachten attestiert der Mutter, die bereits einen Selbstmordversuch verübt hat, und ihrer Tochter im Juli, Behandlung zu benötigen. Sie dürfen vorerst bleiben. Der Vater hat sich unterdessen in den Kosovo abgesetzt.

15. Juli 2010: 2 Jahre nach der Aufforderung das Land zu verlassen reist die Familie endlich zu Schulschluss in den Kosovo!

22. November 2010: Die BH Vöcklabruck bescheidet die Visum-Anträge der mittlerweile geschiedenen Mutter Nurie, Arigonas und der jüngeren Geschwistern Albin und Albona positiv. Die vier Familienmitglieder kehren kurz darauf nach Österreich zurück.

6. Februar 2012: Arigona, Albin und Albona erhalten Visa mit Niederlassungsbewilligung. Ihre Mutter hat den Bescheid bereits Ende 2011 bekommen.

Eine Erpessung des Staates lohnt sich offenbar in unserem Land! Dieser Fall ist natürlich ein Ansporn für Zukünftige Asylwerber, diese Methode wird natürlich Schule machen!  

Unser Staat läuft Gefahr, sich auf Grund dieses Präzedenzfalles immer wieder nötigen lassen zu müssen. Man darf gespannt sein, wie ähnliche Asylanträge in Zukunft behandelt werden.“

Eine Glückliche Arigona als sie erfahren hat das sie den Kampf gegen den Staat und unser Rechtssystem gewonnen hat!

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