Skandal! Nazi verkauft Braune Bonbons an kleine Kinder!

Weihnachtsmarkt: Standbetreiber mit NPD-Vergangenheit

BOCHUM Die Bonbonküche auf dem Weihnachtsmarkt wird von einem Mann betrieben, der bei der Bundestagswahl für die rechtsextreme NPD kandidierte. Mit dieser Nachricht überraschte die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung die Besucher des Weihnachtsmarktes und ebenso den Veranstalter, die Bochum Marketing GmbH.

„Das war uns natürlich nicht bekannt“, sagt Prokurist Thomas Weckermann. Derweil mehren sich in Internetforen Forderungen, den Bonbonstand mit der „altdeutschen Produktion“ von Cachou-Süßigkeiten, der seit mehreren Jahren auf dem Weihnachtsmarkt zu finden ist, umgehend zu schließen.

Bundestagwahl 2009

Hintergrund: Der Inhaber des in Witten ansässigen Osella Süßwarenvertriebs, Detlef Hartmann, ließ sich im Herbst 2009 als Direktkandidat des Wahlkreises 104 (Solingen/Remscheid/Wuppertal II) für den deutschen Bundestag aufstellen – für die NPD.

Die Partei wird vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. Sie wolle das politische System der Bundesrepublik überwinden und bediene sich dabei einer rassistischen, antisemitischen und fremdenfeindlichen Ideologie, heißt es im aktuellen Jahresbericht. Hartmann und seine Frau Hannelore standen nach Angaben der Partei gleichzeitig auch auf deren Reserveliste für den Kreistag im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Inhaltlich keine Distanz

Hartmann selbst betont, dass er kein Mitglied der NPD sei. Er habe zwar kandidiert, aber „nur auf Wunsch eines Bekannten. Ich war nie aktiv im Wahlkreis unterwegs“, sagt er. Die Kandidatur sei „eine Dummheit“ gewesen.

Inhaltlich vermag er sich von der Partei nicht zu distanzierten. „Ich bin aber nicht ausländerfeindlich“, sagt der Unternehmer und führt, quasi als Beleg, seine aus Rumänien stammende Frau, seine tailändische Ex-Frau und seine ausländischen Angestellten an. Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung berichtet unterdessen von einer schwarz-weiß-roten Fahne auf dem Wittener Firmengelände und Grillfesten für die NPD.

Für Bo-Marketing ist das Thema heikel. „Wir haben recherchiert“, sagt Weckermann. „Strafrechtlich steht nichts im Raum.“ Auch habe es auf dem Weihnachtsmarkt keinen Zwischenfälle gegeben. Den Stand dicht zu machen, sei unmöglich. „Es besteht ein Mietvertrag“, so Weckermann. Einem Kandidaten einer zugelassenen Partei könne man zunächst einmal nichts anhaben.

Zukunft unklar

Hätte sich Bochumer Marketing im Vorfeld besser über den Unternehmer informieren müssen? Weckermann sagt nein: „Wir haben nicht die Möglichkeit, bei jedem die politischen Ansichten zu überprüfen.“ Ob Osella auch 2012 Süßigkeiten in Bochumer verkauft, will der Prokurist nicht vorschnell beantworten. Dazu bedürfe es einer Prüfung der Verträge.

 

 

Unglaublich! Ein Nazi verkauft Süßigkeiten, der sollte gleich Lebenslang bekommen…. Was denkt sicher der nur??

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