+++ Deutschland erhöht Entschädigungszahlungen +++

Die Organisation „Jewish Claims Conference“ (JCC) bekommt von der Bundesregierung zusätzliche 485 Millionen Euro Steuergelder ausgezahlt. Dies teilte die jüdische Organisation in New York mit. Von dem zusätzlichen Geld sollen 66 Jahre nach Kriegsende weitere 16.000 Überlebende des Holocaust profitieren. Dabei dürfte es sich pro Person um mehrere zehntausend Euro handeln.

Dass es sich bei den Empfängern dieser hohen Summen jedoch nicht immer um tatsächliche Holocaust-Überlebende handeln muss, zeigte erst im vergangenen Jahr ein spektakulärer Betrugsfall. Dabei waren gleich Tausende gefälschter Entschädigungs-Anträge vermeintlicher NS-Opfer gestellt worden, die den deutschen Steuerzahler satte 42,5 Millionen Dollar kosteten. Unter den 17 Betrügern fanden sich damals auch sechs Mitarbeiter der „Jewish Claims Conference“.

Doch nicht nur die JCC kann sich in Zeiten von Schuldenkrisen und Sparpaketen über die weitere Erhöhung deutscher Gelder freuen, auch der Zentralrat der Juden in Deutschland bekommt im kommenden Jahr doppelt so viel Geld vom Staat als bisher. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sicherte dem Zentralrat Anfang dieses Monats jährlich zehn Millionen Euro statt der bisherigen fünf Millionen zu.

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