Gerichtsurteile: NS-Wiederbetätigung versus Kinderpornographie

 

Gestern fielen in der Alpenrepublik in verschiedenen Strafgerichten und unterschiedlichen Prozessen Schuldsprüche gegen die Angeklagten.

Im ersten Fall musste sich ein junger Mann vor dem Innsbrucker Schwurgericht wegen „nationalsozialistischer Wiederbetätigung“ verantworten.
Unter anderem wurde ihn vorgeworfen mit Reichskriegsflagge (mit welcher war nirgends zulesen) und erhobenen Arm, auf einen Berggipfel für ein Foto posiert zuhaben.
Lt. Gummiparagraph 3, Verbotsgesetz befanden ihn die Geschworenen für schuldig und das Gericht verhängte eine zwölfmonatige bedingte Haftstrafe und eine unbedingte Geldstrafe in der Höhe von 10.800 Euro.

http://tirol.orf.at/news/stories/2507936/

 

Die zweite Verhandlung fand in Linz statt. Auf der Anklagebank saß ein
Salzburger Strafrichter der sich an kinderpornographischen Darstellungen im Weltnetz erfreute.
Der Jurist hat die einschlägigen Fotos und Filme zum Teil auf seinen Computer heruntergeladen.
Der angeklagte Richter „bereute die Tat zutiefst“ und beantragte ein mildes Urteil, das er auch bekam.
Das Gericht verurteilte den Amtskollegen zu einer fünfmonatigen bedingten Freiheitsstrafe und der Zahlung von 2250 Euro, der weiterhin sein Amt ausüben könnte, da die verhängte Freiheitsstrafe ein Jahr nicht überschreitet.

http://kurier.at/nachrichten/4311887.php

 

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