Werde Unsterblich!!

 

Der 30. April 2011 ist ein sonniger Tag. Keine Wolke zeigt sich am Himmel, ein leichter Wind trägt die Samen der Pflanzen durch Wiesen, Gärten und Wälder. Blüten und Vogelgesänge künden vom nahenden Sommer, vom ewigen Kreis der Natur, von Unsterblichkeit.

So ist es auch im Kleingarten der Familie Schulze, die heute Freunde und Verwandte zum Grillen eingeladen hat. In gemütlicher Runde sitzt man in der Abendsonne, wertet die Geschehnisse der letzten Wochen und Monate aus, erkundigt sich über jene, die heute nicht gekommen sind, weil der weite Weg dorther sich nicht gelohnt hätte, wo sie inzwischen nicht das sichere Glück, aber zumindest einen unsicheren Arbeitsplatz gefunden haben. Die Stimmung ist ausgelassen und froh, über alltägliche Ärgernisse kann heute gelacht, über den Chef geschimpft und über Probleme auch morgen noch nachgedacht werden.

Doch als der Tag sich dem Ende neigt, kühlt es schnell ab. Langsam werden die Gespräche leiser, die Stimmung wird gedrückter. Für viele ist die frostige Kälte in der Nacht zum Tag der Arbeit sinnbildhaft für die sozialpolitische Entwicklung der BRD, die zum 1. Mai 2011 einen weiteren Tiefpunkt erreicht hat: Hunderttausende deutscher Arbeitsplätze, so vermelden es – nicht nur systemkritische – Medien, sind in Gefahr in einem Staat, dessen Arbeitslosenzahlen schon jetzt nur durch Taschenspielertricks der Statistiker im Zaum zu halten sind. Der deutsche Arbeitsmarkt wird für Bürger aus EU-Mitgliedsstaaten geöffnet, deren Lohnniveau deutlich unter dem deutschen liegt. Während die BILD dies schmackhaft zu machen versucht, indem sie (v)erklärt, durch günstigere Lohnbedingungen für Arbeitgeber hierzulande würden die Preise der Produkte sinken, sodass jeder Deutsche froh über die Öffnung gen Osten zu sein habe, dämmert vielen, dass solche Vergünstigungen – wenn es sie denn tatsächlich gäbe – den Verlust des eigenen Arbeitsplatzes nicht aufwiegen würden. Und so werden viele nachdenklich, als sie in das kalte Dunkel der Nacht blicken, als würden sie gleichsam in die düstere Ungewissheit einer frostigen Zukunft sehen.

Doch es ist keine Ungewissheit, die der Blick in die Zukunft bietet. Es ist schlimmer. Es ist die berechenbare Gewissheit, dass es Deutsche auch in dieser deutschen Stadt in ein paar Jahrzehnten nicht mehr geben wird, sollte sich nicht endlich etwas ändern. Zwar ist alles falsch, alles ungerecht und schlecht, sobald man nun im Dunkel der Nacht auf Politik zu sprechen kommt. Doch was sich ändern soll, was denn richtig und gerecht wäre, das bleibt offen in all den Schimpftiraden.

Familie Lehmann sitzt derweil im Wohnzimmer der großen Altbauwohnung in der Innenstadt. Franziska, die einzige Tochter, 21 Jahre alt, besucht ihre Eltern und berichtet von ihrem Alltag in Frankfurt am Main. Dort hat sie vor einem Jahr eine Anstellung bei einer Bank gefunden. Die Arbeit mache ihr Spaß, einzig die Fahrt dorthin mit der städtischen Bahn sei kein Vergnügen. Als junge Deutsche sei sie täglich widerlichen Sprüchen und Blicken junger Fremder, oftmals kaum 13 Jahre alt, ausgesetzt. Überhaupt sei kaum ein Deutscher in den Straßen zu sehen. Unter ihren Kollegen sei das kein Thema. Sie kämen allesamt aus der Region um Frankfurt und kannten es nie anders. Einmal habe sie ihren Chef auf das Thema angesprochen. Er habe ihr sogleich einen leidenschaftlichen Vortrag über das Zusammenwachsen der Welt gehalten. Danach sei er, abgeschottet in seinem protzigen Betriebswagen bei Musik aus der Premium-Stereoanlage, zurück in seine Villa im Vorort gefahren, wo er zusammen mit seinem Lebensgefährten wohne.

Kopfschüttelnd nimmt Franziskas Vater all dies zur Kenntnis. Doch er unterdrückt die Sorgen, die er angesichts des täglichen Arbeitsweges seiner Tochter gerade äußern wollte. Hat sie doch wenigstens eine Arbeit, ein halbwegs gutes Einkommen. Was könnte er ihr da schon für Ratschläge geben, wo er doch selbst seit 1995 arbeitslos ist? Dass sie zurückkommen solle, hierher, wo die Welt noch in Ordnung scheint? Ach nein, in Ordnung kann sie hier auch nicht sein, das bezeugt der stetige Wegzug der Jungen. Ähnlich denkt Franziskas Mutter, die seit dem Konkurs des Betriebes, in dem sie als Sekretärin gearbeitet hatte, von einer Arbeitsmaßnahme zur nächsten gereicht wird, ohne Aussicht auf einen echten Arbeitsplatz.

Was so viele Deutsche nicht nur an diesem Abend beschäftigt, sind materielle, oftmals existenzielle Ängste. Doch beziehen sich diese stets auf den eigenen Lebenskreis, die eigene Arbeit, die eigene Familie. So bleibt jeder allein in seiner kleinen Runde. Kein Chor des uferlosen Unmuts erhebt sich in der nötigen Lautstärke, dass diejenigen ihn hören könnten, die schuld sind an all den begründeten Ängsten. Kein Zorn wird spürbar in der Intensität, dass sie ihn fürchten müssten. So fürchtet mancher Demokrat bei Wahlen den Verlust seines Platzes am Fresstrog des Systems, doch fürchtet bisweilen wohl keiner die gerechte Strafe, die er für den Verrat an seinem Volke verdient. Allein der Gedanke, die Demokraten für ihre Taten zur Verantwortung ziehen zu wollen, ruft die Strafverfolger auf den Plan, denn es ist durch Strafgesetze zwar verboten, Verrat am Staate BRD zu begehen, doch der Verrat am deutschen Volke bleibt straffrei – zumindest solange, bis die Verratenen sich ihrer Lage bewusst werden.

Dieses Bewusstsein muss erwachen. Jeder Deutsche muss erkennen, dass er nicht allein ist mit seinen Ängsten, mit seinen Nöten, mit seiner Wut. Jeder Deutsche muss wissen, dass es allein in seiner Hand liegt, dem volkszerstörerischen Treiben der Demokraten ein Ende zu bereiten – gerade jenem volkszerstörerischen Treiben, das die Grundlage all der individuellen Ängste und Nöte ist. Jeder Deutsche muss spüren, dass die wenigen, die das System heute stützen, machtlos sind im Vergleich zu den Millionen eines über Jahrzehnte ausgebeuteten, verleumdeten und entrechteten Volkes.

Die Arbeitslosen, sie resignieren beim Aufruf, die Zustände zu ändern – allzu wach sind die Erinnerungen an 1989 und das, was dann folgte. Die Arbeiter, sie fürchten um den Verlust ihres Arbeitsplatzes, sollten sie es wagen, ihren Protest auch außerhalb kleiner Runden zu äußern. Die Herrschenden, sie spielen auf Zeit. Sie manifestieren ihren Deutschenhass in einer Familien- und Sozialpolitik, die der Begründung kinderreicher deutscher Familien entgegensteht, den Zuzug und die familiäre Expansion der Fremden jedoch geradezu erzwingt.

Sie können froher Hoffnung eine Zukunft abwarten, in der ihre ethnische und kulturelle Gleichmacherei endlich Früchte trägt: Eine Zukunft, in der völkische Erhebungen gegen Feinde völkischer Selbstbestimmung ausgeschlossen sind, weil es keine Völker mehr gibt. In diesem Geiste wird auch die kleinste Einheit völkischer Solidarität, die Familie, zerrissen und als überholtes Lebensmodell dargestellt, das die individuelle Freiheit einschränke, einer Standortpolitik zum Wohle der Weltwirtschaft widerstrebe und deshalb endlich zu überwinden sei.

Während die Schulzes, Lehmanns und viele andere Familien nachdenklich zu Bett gehen, zerreißen plötzlich Böller das nächtliche Schweigen. Fackeln durchdringen die Dunkelheit. Sprechchöre erschallen in den Gassen der Stadt, reißen die Menschen aus ihren Gedanken. „Der Staat ist am Ende – wir sind die Wende!“ heißt es, und jedem, der die Parole vernimmt, ist unweigerlich klar, das zumindest der erste Teil der Wahrheit entspricht. Doch wer sind „wir“, wer sind die, die in der Nacht zum Maifeiertag durch die Straßen ziehen und eine politische Wende fordern, statt auf einer der zahlreichen Maifeiern all den Ärger über die Politik in Alkohol zu ertränken? „Nationaler Sozialismus – Jetzt!“ hallt es zwischen den Altbaufassaden, und „Wer hat uns verraten? Die Demokraten! Wer macht damit Schluss? Nationaler Sozialismus!“.

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Die Parolen dringen aus hunderten Kehlen junger Deutscher, die sich dem durch die Demokraten verordneten Schicksal nicht fügen. Und als Antwort auf die von so vielen geäußerte Befürchtung, durch die Teilnahme an derartigen Aktionen zwangsläufig in den Fokus der staatlichen Repression zu geraten, sind die Akteure nicht zu erkennen. Alle tragen identische weiße Masken, die nicht nur der Gleichheit ihres Wollens symbolhaft Ausdruck verleihen, sondern es den herbeigeeilten Polizeikräften unmöglich machen, durch sogleich gefertigtes Foto- und Videomaterial die „Täter“ zu ermitteln. „Passt auf, hinter der Ecke stehen die Bullen!“ ruft ein interessierter Anwohner den Leuten an der Spitze des Protestzuges warnend hinterher. Doch die wenigen Beamten sind machtlos gegen die hundertfache Überzahl der Maskierten. So begnügen sie sich damit, den Verkehr zu regeln.

Nach einer halben Stunde ist der Marsch so schlagartig beendet, wie er begonnen hatte. Die Teilnehmer verschwinden in Hauseingängen, eilen zu ihren Fahrrädern oder Autos, um den Ort des Geschehens zu verlassen. Nichts zeugt von der eindrucksvollen Erhebung, die hier einen kurzen Vorgeschmack auf das bot, was schon bald in allen deutschen Städten zu jeder Zeit geschehen kann, wann immer Deutsche sich ihrer Identität als Angehörige eines sterbendes Volkes bewusst werden, das doch nur als lebendige Einheit die Nöte der vielen Einzelnen zu überwinden vermag. Jeder, der diese Einheit, der dieses Volk nicht sterben lässt, wird selbst unsterblich, während all die Ängste und Nöte, die durch volksfeindliche Politik entstanden sind, mit einem Handstreich überwunden werden, sobald das Volk sich seiner Macht bewusst ist.

Die Repressionsorgane der Demokraten werden den Polizei- und Medienapparat in Stellung bringen, doch all ihr Aufwand wird nichts nützen. So können sie fluchen über den Verstoß gegen ihr versammlungsrechtliches Vermummungsverbot.

 

Infos unter: http://werde-unsterblich.info/

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